Detaillierte Angaben zum den Organisten und ihrem Programm

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Bendorf-Sayn | Freitag, 12. Juli 2019 | 19 Uhr

 

Christina Antoniadou,

Athen – Griechenland

 

 

 

André Raison | 1650 - 1719

Offerte du 5me Ton - Le Vive Le Roy des Parisiens

 

Jan Pietersoon Sweelinck | 1562 - 1621

“Est-ce Mars?”

 

Dietrich Buxtehude | ca. 1637 - 1707

Passacaglia in d-Moll BuxWV161

 

Constantinos Carikiopoulo | 1859 - 1935

Allegro moderato

 

Dietrich Buxtehude | ca. 1637 - 1707

Ciacona in e-Moll BuxWV160

 

Samuel Wesley | 1766 - 1837

12 Short Pieces for organ

No 8 Air - No 9 Gavotte

 

François Couperin | 1668 - 1733

Premier Kyrie from Messe à l’usage des Couvents

Plein Jeu ­– Fugue sur la Trompette –

Récit de Cromorne – Trio –  Dialogue 

 

Dimitrios Agathides | 1828 - 1886

Basso no.12 (from the 5th book of 5ο Partimenti by Ν. Μantzaros)

 

Boris Papandopulo | 1906 - 1991

Preludij za orgulje

 

Yannis Constantinidis | 1903 - 1984

8 danses des îles Grècques

I, V and VIII

 

 

Die griechische Organistin Christina Antoniadou begann ihre musikalische Ausbildung in den Fächern Klavier, Trompete und Tonsatz in Athen. Als Gewinnerin eines Orgelstipendiums erhielt sie die Mög-lichkeit, drei Jahre an der ‘Athens Concert Hall’ Unterricht bei Nicolas Kynaston zu nehmen. Weiter-führende Studien und Examina absolvierte sie dann in Großbritannien (Royal Academy of Music, Royal Conservatory of Music in Scotland), wo sie alle Diplome für künstlerisches Orgelspiel und Orgel-pädagogik erwarb. Als Solistin konzertierte sie in vielen europäischen Ländern. 2004 gründete sie das Festival ‘Spring Organ Series’ in Athen, wo sie auch mit verschiedenen anderen Instrumentalisten auftritt. Dieses Festival erhielt die Auszeichnung EFFE (Europe for Festivals, Festivals für Europe). Als Musikdirektorin leitet sie die Kirchenmusik der anglikanischen St. Paul’s Kirche in Athen und sie unterrichtet am Int. Cultural Center Athenaeum und am Kodaly-Conservatorium.

 

 

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Bendorf-Sayn | Freitag, 26. Juli 2019 | 19 Uhr

 

Charles Maxtone-Smith,

Oxford – Großbritannien

 

und

 

Matthew Martin,

Oxford – Großbritannien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Charles Maxtone-Smith                                                                                              Matthew Martin

 

Orgelmusik zu 2 und 4 Händen

 

Samuel Wesley | 1766 - 1837

Duett in C-Dur (MM & CMS)

Allegro - Andante - Fuga Alla Capella

Johann Sebastian Bach | 1685 - 1750

Contrapunctus VIII (aus der ‘Kunst der Fuge’) (MM)

 

Peter Hurford | 1930 - 2019

Zwei Dialoge (MM)

 

Thomas Tomkins | 1572 - 1656

A Fancy for two to play (MM & CMS)

 

Nicolas de Grigny | 1672 - 1703

‘Verbum supernum’ (CMS)

(‘Das himmlische Wort’ - Hymnus zum Fronleichnamsfest)

Plein jeu - Fugue à 5 - Récit en dialogue -

Récit de Basse de trompette ou de Cromorne

Wolfgang Amadeus Mozart | 1756 - 1791

Fantasie f-moll KV 608 (MM & CMS)

Allegro - Andante - Tempo I

 

 

(CMS) Charles Maxtone-Smith ist ‘Organ Scholar’ des traditionsreichen New College, Oxford, und nebenamtlich Organist der dortigen St. Michael’s Kirche. Ersten Unterricht erhielt er bei Simon Bell und Malcolm Archer, sein jetziger Lehrer ist Stephen Farr. Bereits als Schüler besuchte er internationale Orgelkurse, erhielt ein einjähriges Stipendium als Scholar in Hereford Cathedral und begann seine Studien dann am Winchester College. Charles konzertierte bereits an namhaften Adressen in England, so z.B. an den Cathedrals von Hereford, Truro, Southwark and Coventry, in der St George’s Chapel von Windsor, an verschiedenen Colleges in Cambridge und Oxford. Regelmäßig begleitet er die ‘Oxford Bach Soloists’ und gastiert beim ‘Buxton International Festival’. Das Konzert in Sayn ist sein erster Auftritt in Deutschland.

 

(MM) Matthew Martin studierte am Magdalen College, Oxford, und an der ‘Royal Academy of Music’, danach bei Marie-Claire Alain in Paris. Martin ist ‘Director of Music’ am Keble College, Oxford, wo er die Chöre leitet, Musiktheorie unterrichtet, und das jährliche ‘Keble Early Music Festival‘ leitet. Sein ‘aufregend dynamischer Kompositionsstil’ (BBC Music Magazin) führte zu zahlreichen Kompositions-Aufträgen für prominente Ensembles (Tallis Scholars, Choir of Westminster Cathedral, St. Paul’s Cathedral), für Solisten oder Festivals. Für seine Fest-Motette ‘I saw the Lord’ gewann er 2013 den ‘British Composer Award’; eine komplette CD mit seiner Chormusik unter dem Titel ‘Jubilate Deo’ wurde vom Chor des Magdalen College, Oxford, unter Daniel Hyde aufgenommen, ein ‘Stabat’ Mater’ von der Gruppe ‘The Sixteen’ in Auftrag gegeben. Seine Vertonung des 150. Psalms zur Einweihung der neuen Orgel in  Manchester Cathedral wurde 2017 live auf BBC 3 gesendet.

 

 

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Bendorf-Sayn | Freitag, 9. August 2019 | 19 Uhr

 

Martin Neu,

Tübingen

 

 

 

Diego Xaraba | 1652 - 1715

Tiento Lleno segundo tono

        

Samuel Scheidt     | 1587-1654

Cantio sacra Vater unser SSWV 104

1. Versus, Coral in Cantu, à 4 Voc.

2. Versus, Coral in Tenore, à 4 Voc.

3. Versus, Coral in Cantu, à 3 Voc.

4. Versus, Bicinium contra puncto duplici adornatum

9. Versus, Coral in Cantu colorato

 

Wolfgang Amadeus Mozart | 1756-1791

Andante F-Dur für eine Orgelwalze KV 616

 

François Couperin | 1668-1733

Offertoire de la messe pour les couvents

Élévation, tierce en taille

 

Johann Ludwig Krebs | 1713-1780

Präambulum, Fugetta und Choral über "Allein Gott in der Höh sei Ehr"

 

Johann Sebastian Bach | 1685-1750

Choralvorspiel "Schmücke dich, o liebe Seele“ BWV 654

 

Justin Heinrich Knecht | 1752–1817

Die Auferstehung Jesu

 

 

Martin Neu ist Kantor an St. Peter und Paul mit St. Elisabeth in Reutlingen und Dekanatskirchen-musiker für das Dekanat Reutlingen/Zwiefalten. Neben der Leitung der Chöre, dem Orgelspiel im Gottesdienst und seiner Unterrichtstätigkeit im Fach Orgel gibt er regelmäßig Konzerte im In- und Ausland. Während seiner Studienzeit in Stuttgart, Montréal und Mainz erhielt er zahlreiche Stipen-dien und Preise (u.a. Studienstiftung des deutschen Volkes, DAAD, Ansbacher Bachwoche, Stiftung Podium junger Künstler, Förderpreis beim Leipziger Bachwettbewerb 2000). Im Jahre 2002 wurde ihm für "hervorragende künstlerischen Leistungen" der Johannes-Gutenberg-Preis der Universität Mainz verliehen. Aus seinem Interesse für das Musizieren auf historischen Instrumenten entstanden Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen (u.a. für das Label Audite www.audite.de), die interna-tionale Anerkennung erhielten.

 

 

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Bendorf-Sayn | Freitag, 23. August 2019 | 19 Uhr

 

Johannes Lamprecht,

München

 

 

 

Johann Sebastian Bach | 1685 - 1750

Präludium und Fuge C-Dur BWV 547

 

Heinrich Scheidemann | 1595 - 1663

Magnificat IV. Toni (4 Verse)

 

Felix Mendelssohn-Bartholdy | 1809 - 1847

Sonate B-Dur, op. 65 Nr. 4

Allegro con brio - Andante religioso – Allegretto - Allegro maestoso

 

Johann Jakob Froberger | 1616 - 1667

Toccata und Cappricio d-Moll FbWV 102 & 503

 

Johann Sebastian Bach | 1685 – 1750

Fantasia super "Komm, Heiliger Geist, Herre Gott" BWV 651

 

 

Johannes Lamprecht, geboren 1998, studiert derzeit Orgel und katholische Kirchenmusik in der Klasse von Prof. Bernhard Haas an der Musikhochschule München. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren von seinem Vater, dem Dekanatskantor Markus-Johannes Lamprecht (Mülheim-Kärlich). Im Jahr 2008 begann er seine Ausbildung an der Orgel beim Organisten der Herz-Jesu Kirche Koblenz, Joachim Aßmann. Im Rahmen der Ausbildung zum C-Musiker war ab 2011 der in Oberwesel tätige Regionalkantor Lukas Stollhof sein Lehrer im Fach Orgel. Im selben Jahr wurde er Schüler des Pianisten Karl-Heinz Lindemann, Lehrer an der Musikschule in Koblenz. Von 2015 bis 2017 war er als Jungstudent an der Hochschule für Musik und Tanz Köln immatrikuliert (Orgel bei Prof. Margareta Hürholz). Er besuchte zahlreiche Seminare und Meisterkurse für Orgelliteraturspiel und Improvisation unter anderem bei Prof. Wolfgang Seifen (Berlin), Prof. Martin Sander (Detmold) und Prof. Daniel Roth (Paris) sowie für Klavier bei Prof. Paulo Alvares (Köln) und erhielt weitere Impulse durch Bernadetta Šuňavská und Peter Kofler (München). Johannes Lamprecht ist Stipendiat des bischöflichen Cusanuswerks und des Richard-Wagner Verbands und ist dreifacher Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“ mit den Instrumenten Orgel (Stuttgart 2012/Hamburg 2015) und Klavier (Kassel 2016). Er war bereits vor seinem Studium Förderpreisträger bedeutender internationaler Orgelwettbewerbe, so beim Wettbewerb der Internationalen Orgelwoche Nürnberg 2016 und der Hermann-Schroeder-Gesellschaft 2017 in Trier. Beim Felix Mendelssohn-Bartholdy  Hochschulwettbewerb 2019 in Berlin erhielt er den 1. Preis sowie den Preis der Freunde Junger Musiker Deutschlands.

 

 

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Bendorf-Sayn | Freitag, 13. September 2019 | 19 Uhr

 

Chris Jarret

 

 

 

 

"New Journeys" -  Neue Reisen

Improvisationen mit Orgel

 

 

Chris Jarrett wurde 1956 in Allentown, Pennsylvania, geboren und wuchs in den östlich davon gelegenen Appalachen auf. Er zweifelte nie daran, dass er Komponist werden würde, aber erst mit dreizehn Jahren konnte er eine musikalische Ausbildung bei Vincenz Ruzicka beginnen, der auch sein wichtigster Klavierlehrer wurde. Jarrett studierte an der Indiana University und am Oberlin Conservatory, für das er ein Stipendium erhielt. Doch unzufrieden mit den Rahmenbedingungen und den musikalischen Leitbildern vor Ort beendete er den Unterricht. Damit begann nach eigenen Worten seine eigentliche Karriere als kreativer Musiker. Jobs auf einem Krabbenkutter, in verschie-denen texanischen Fabriken sowie in New Yorker Büros machten ihn mit den Härten des Arbeits-lebens vertraut. Per Anhalter reiste er durch die USA und Europa, immer auf der Suche nach Über-lebensmöglichkeiten und Wissen aus erster Hand. Der künstlerische Durchbruch gelang ihm in Oldenburg, wo er zunächst wieder als Student, schon bald aber als Dozent und Komponist Erfolge hatte. Ballett- und Theatermusiken, Filmmusiken, eine Oper sowie Klavierkompositionen wurden schnell auch international gespielt. Gleichzeitig entwickelte er sich zu einem außergewöhnlichen Improvisator. Auch in diesem Genre reist er heute – zum Teil mit namhaften Solisten und Ensembles – durch alle Kontinente und verarbeitet unterschiedlichste Stile. Seit 2014 tritt er dabei auch an Kirchenorgeln auf und führt sein Publikum in ‘unerhörte’ Klangwelten.