ABTEIKIRCHE   BENDORF-SAYN

2. ORGELKONZERT

 

Infotelefon: 02631 - 58844

 

Matthias Giesen, St. Florian/Österreich                      zurück zur Konzertübersicht

 

Freitag, 27. Juli, 19.00  Uhr

 

Georg Muffat (1653 - 1706):

Toccata sexta aus: Apparatus-Musico organisticus (1699)

 

Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)

Fuga e-Moll

 

Johann Georg Albrechtsberger (1736 - 1809):

4 Praeludia vel themata

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1759 - 1791):

Menuett D-Dur KV 355

Gigue („Kleine Leipziger Gigue“) G-Dur KV 574

 

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750):

Aus der Clavierübung Teil III:

- Choralbearbeitungen Dies sind die heilgen zehen Gebot

à 2 Clav. et Ped. BWV 679 und Fughetta BWV 670 (manualiter)

- Choralbearbeitungen Christ unser Herr zum Jordan kam

à 2 Clav. e Canto fermo in Pedale BWV 684 und alio modo (manualiter) BWV 685

 

Carl Philipp Emanuel Bach (1714 - 1788):

Sonata g-Moll  

Allegro moderato - Adagio - Allegro

 

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750):

Pièce d’Orgue G-Dur BWV 572 

 

Matthias Giesen stammt aus Boppard/Rhein. Nach dem Abitur studierte er in den Jahren 1993-2001 an den Musikhochschulen in Köln und Stuttgart die Fächer Kirchenmusik, Orgel, Musiktheorie und Hörerziehung (Musikpädagogik). Seine Lehrer im Fach Orgel waren Clemens Ganz, Johannes Geffert und Bernhard Haas; Musiktheorie studierte er bei Johannes Schild und Friedrich Jaecker; Chor- und Orchesterleitung bei Henning Frederichs. Vertiefende musiktheoretische Studien führten ihn 1999 an die Musik-Universität Wien, wo er bei Martin Eybl den Hochschullehrgang „Tonsatz nach Heinrich Schenker“ absolvierte. Zahlreiche Kurse bei namhaften Organisten wie Marie-Claire Alain, Guy Bovet, Lorenzo Ghielmi, Jean-Claude Zehnder, Michael Radulescu u.a. runden seine Ausbildung ab. 1998 gewann er den 1. Preis beim Orgelwettbewerb der Fachakademie Bayreuth.

Nach verschiedener kirchenmusikalischer Tätigkeit in Köln wurde er 1999 Stiftsorganist am Augustiner-Chorherrenstift St. Florian/Oberösterreich (Bruckner-Orgel). Von 2003 bis 2017 arbeitete er dort als Stiftskapellmeister. Er leitete dort den StiftsChor St. Florian, weiterhin leitet er die Schola Floriana und das Altomonte-Orchester.

Nach verschiedener Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Köln und der Universität Wien ist er seit Oktober 2003 Dozent für die Fächer Musiktheorie, Analyse und Gehörbildung an der Musik-Universität in Wien und seit 2016 auch an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz Dozent für Musiktheorie, Partitur- und Generalsbassspiel sowie Stilkunde.

Neben mehreren Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führte ihn eine rege Konzerttätigkeit in fast alle europäischen Länder, sowie nach Nordafrika, Russland, Kasachstan, Israel, Mexiko und Australien. In Zusammenarbeit mit der Edition lade erschienen bereits drei CDs mit Orgelmusik des 19. Jhd. Weiters hat Giesen verschiedene Studien zu Orgelwerken (u.a. Jean Guillou, Leos Janaček, Max Reger, Arnold Schönberg) veröffentlicht. Zahlreiche Vorträge über verschiedene musiktheoretische und organologische Themen führten ihn zu Symposien nach Karlsruhe, Köln, Mainz, Linz, Salzburg, Wien, Amsterdam sowie in die Schweiz.

Seit 2006 ist er künstlerischer Leiter des Festivals St. Florianer BrucknerTage (gemeinsam mit Klaus Laczika).

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